Die Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU – Umsetzung in der Praxis

Im Europäischen Wirtschaftsraum dürfen nur Druckgeräte und Baugruppen in Verkehr gebracht werden, die hinsichtlich des Druckrisikos die Anforderungen der Druckgeräterichtlinie (DGRL) erfüllen. Die rechtssichere Umsetzung der DGRL erfordert vertiefte Kenntnisse bezüglich der Einstufung von Druckgeräten, Wahl der Konformitätsbewertungsverfahren, Anwendung von technischen Spezifikationen und deren Auswirkung auf Qualität und Sicherheit sowie auf die Prüffristen bei wiederkehrenden betrieblichen Prüfungen und Änderungen im Anlagenbestand.

Hersteller/Inverkehrbringer müssen ihre Verpflichtungen – von der Erfüllung der einschlägigen wesentlichen Sicherheitsanforderungen der DGRL, Einbindung von notifizierten Stellen, CE-Kennzeichnung bis hin zur Gestaltung der Betriebsanleitung und Erstellung der EU-Konformitätserklärung – in vollem Umfang kennen und wahrnehmen.

Am 19. Juli 2016 ist die Neufassung der Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU in Kraft getreten. Sie fordert zusätzlich zur Gefahrenanalyse eine Risikoanalyse und -beurteilung mit Dokumentationspflicht. Ferner werden die Pflichten und Verantwortlichkeiten der Hersteller aber auch der Bevollmächtigten, Importeure, Händler, Zulieferer wesentlich erweitert.

Ziel des Seminars ist, den Teilnehmern anwendbares Wissen bei der praxisgerechten Umsetzung der neuen Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU zu vermitteln.