Beratungen zum Themenbereich „Herstellung und Inverkehrbringen von Druckgeräten und Baugruppen nach Druckgeräterichtlinie – CE‑Roadmap“

Beratungsinhalte und -schwerpunkteFotosearch_005425wm

Die neue Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU
– Grundlagen: Geltungsbereich, Ausschluss, Druckrisiko, Einstufung in Kategorien
– Angleichung der Definition der Fluidgruppen an die Verordnung (EG) Nr. 1272/2008
– „Gute Ingenieurpraxis“ – Umgang in der Praxis, verborgene Risiken
– Anwendung der Module der Konformitätsbewertung, Einbindung der notifizierten Stelle
– Gefahrenanalyse/Risikoanalyse, Dokumentationsanforderungen
– EU-Konformitätserklärung – Inhalt, Formanforderungen
– Grundsätze der CE-Kennzeichnung

Europäische Leitlinien zur Druckgeräterichtline
– Rechtsstatus
– Aufbau, aktueller Stand
– Bedeutung für die Praxis

Technische Spezifikationen und Regelwerke
– Basis-Reihen: EN 13445, EN 13480, EN 12952, EN 12953
– Nationale und überregionale Regelwerke: AD 2000, ASME
– Auswirkungen auf Kosten, Sicherheit und Inspektionsintervalle im Betrieb

Probleme im Anlagenbau
– Beschaffung von Druckgeräten und Bauteilen
– Anforderungen an Zulieferer, erforderliche Zeugnisse und Nachweise

Projektabwicklung bei Subunternehmerketten
– Risiken und Haftungen für den Hersteller
– Vorgehensweise bei unterschiedlichen Modulen der Konformitätsbewertung
– Dokumentation der Subunternehmerketten

Technische Unterlagen, Betriebsanleitung
– Vorgeschriebener Lieferumfang nach Richtlinie
– Bedeutung für die Inbetriebnahme

Herstellerverantwortung und Freiheitsgrade
– „CE-Roadmap“
– Erweiterte Pflichten der Wirtschaftsakteure

Konkurrenz und Abgrenzung zu weiteren Richtlinien
– Maschinenrichtlinie 2016/42/EG
– ATEX 2014/34/EU

Inbetriebnahme und Inspektionen – was Hersteller wissen sollten
– Nationale Gesetzgebung für überwachungsbedürftige Anlagen
– Prüfung vor Inbetriebnahme – Schnittstellen zur Druckgeräterichtlinie
– Wiederkehrende Prüfung/Inspektionen, Prüffristen.

Workshop (beispielhaft, zur Auswahl): Einstufung von Druckgeräten und Baugruppen / „Gute Ingenieurpraxis“ – Anforderungen / Beschaffung von Bauteilen von Druckgeräten / Ermittlung von Prüfdrücken / Vermeidung von Sprödbruch – Einsatz von Stählen bei tiefen Temperaturen / CE-Kennzeichnung von Rohrleitungssystemen in Baugruppen / Auslegung für Wechselbeanspruchung – Auswirkungen auf Inspektionsintervalle / Hydraulik- und Pneumatiksysteme in Maschinen.